Fassenacht beim FCV 

Bevor die  große FCV Prunksitzung begann, begrüßte Nachwuchskünstlern Fenja Weinberger die Gäste. Viele waren gekommen. 

Die musikalische Begleitung lag wie immer in den bewährten Händen von Erhard Mayer und Sitzungspräsident Carsten Frenz-Seipel führte souverän durch das ansprechende Programm. 

 

Protokollchef Stefan Frenz in seiner Paraderolle als Finther Gickel zog wieder einmal alle Register und ließ das Finther Ortsgeschehen mal humorvoll, aber auch mal mit ernsten Untertönen Revue passieren. Von der Schiersteiner Brücke über die Finther Sporthalle bis zu Edathy und Michael Hartmann und viele weiter nahm er ins Gebet. 

Ein bunter Farbtupfer das Ballett „Dauer Power“ mit „Viva Mexico“ Alleine schon die Kostüme, ein Meisterwerk von Nicole Becker· dazu eine spritzige, temperamentvolle mit akrobatischen Höhepunkten gespickte Choreografie. Da waren die vierfachen Rheinhessenmeisterinnen in ihrem Element. 

Da hatten die Trainerinnen Conny Walter und Franzi Schättler ganze Arbeit geleistet. 

Schönheit, Anmut, Grazie und jede Menge Talent die Ballettgruppe „Dauer Power“ 

Gib dem Nachwuchs ein Chance sagte sich Programmchef Andreas Gladden, der übrigens auch wieder einmal hervorragende Arbeit geleitet hatte, als der den jungen talentierten Fastnachtsredner Robin Rütten auf die Bühne holte. Als cooler Schüler gab er so manche Erlebnisse rund um die Schule bekannt. Besonders seine Tante Else hatte esihm angetan. Ein erfrischender, witziger Vortrag. 

Vollprofi Rüdiger Schlüssiger zog alle Register seines Könnens. Teils Gesprochen oder gesungen beschäftigte er sich auf seine eigene
markante Art mit vielen aktuellen Themen. Wobei er Angela Merkel, Julia Glöckner und Ursula von der Layen genau ins Visier nahm. Auch Ulli Höhnes, Sebastian Edathy und Michael Hartmann bekamen ihr Fett weg. 

Ein musikalisches Bonbon im ersten Teil war die Kultgruppe des Finther Radfahrervereins „Die Rempelsänger." Musikalisch präsentierten sie das Finther Zeitgeschehen des letzten Jahres und nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. Gekonnt vorgetragen, das kein Auge trocken blieb. Jetzt geht die Party richtig los und das tat sie dann auch. Eine starke Leistung von Holger Mattmann, Markus Boxhorn und Jürgen Döring.

Was man im Urlaub auf Teneriffa so alles erleben durfte, davon berichtete die große Dame der Mainzer Fastnacht „Hilde Bachmann“ In passendem Outfit und ihrer speziellen Art, Mimik und Gestik betreffend, hatte sie die Zuschauer sofort auf ihrer Seite. Thomas Neger und die Humbas führten schließlich in die Pause. Mit „Rucky-Zucki“ und Humba Täte Räh“ rockten sie die Bühne. Natürlich durfte „Im Schatten des Domes“ nicht fehlen. Sängerin und Journalistin Ingrid Volkert ließ es sich nicht nehmen und überreichte Thomas Neger eine Rose. Auch das Publikum war von dem Auftritt so begeistert, das es Thomas Neger nicht mehr von der Bühnen lassen wollte. 

Der Knaller kam dann im zweiten Teil der Sitzung. Bernhard Knab in seiner Rolle als Deutscher Michel. Wenn es jemand verstand das Publikum zu fesseln, dann war er es. 

Ob Politik, Zeitgeschehen oder sonstige aktuelle Themen. Er verstand es alles so zu durchleuchten, das es jeder verstehen konnte. Klar und deutlich sagte er seine Meinung. Genau diese Ehrlichkeit, das liebt das Publikum an ihm. Ohne Textvorlage, humorvoll, einfach brillant, präsentierte er, was er zu sagen hatte. 

Pizza-Bäcker Ciro Visone
hatte einiges zu sagen und das tat er dann auch. Er berichtete u.a.von seiner Schulzeit und seinem beruflichen Werdegang und von dem Besuch, sowie den Erfahrungen zweier Priester in Frankfurts Rotlichtmilieuebenso seinen eigen Erfahrungen. Besonders die Pinguin Nr. hatte es ihm angetan. Interessant, da konnte man Dinge erfahren, die man eigentlich nicht für möglich gehalten hätte.

Bevor die Männertanzsportgruppe „Mann O Mann“ in ihren bunten Indianer Kostümen die Bühne stürmten gab es auf dem Sitzungspräsidenten Stuhl einen kleinen Personaltausch. 

Vereinschef Volker Conradi übernahm ab sofort die Moderation der Sitzung. Man merkte das Volker Conradi ein Vollblutfassenachter war, gekonnt und problemlos führte er durch das weitere Programm. 

Oft standen die Männer von Mann o Mann in dieser Saison bereits auf der Bühne und das mit recht. Was sie da auf der Bühne zeigten, das war kaum noch zu überbieten. Eine rhythmisch, tänzerisch mit akrobatischen Höchstleistungen dargebotene Bühnenshow, die den Saal zum toben brachte. Eine Meisterleistung von Cheftrainerin Siggi Knab. 

Ebenso die Damen von „Fit for Dance“ Show Akrobatik in höchster Form. Eine Choreografie die einzigartig war. Neben stilvollen tänzerischen Elementen, einen Akrobatik Teil der atemberaubend war. Das ganze fügte sich so harmonisch zusammen, das man aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Bravo an Trainerin und Choreografin Kathi Schättler. 

Stefan Orf schließlich als 11. Mainz-Dirndl ein Lacherfolg Er, welcher seit Jahren immer wieder beim FCV auftritt, hatte sich auch in diesem Jahr wieder was neues einfallen lassen. Im Dirndl und blonder Perücke stürmte der zwei Zentner Mann die Bühne, da blieb kein Zuschauer mehr auf den Stühlen sitzen. 

Krönender Abschluss die perfekte Bühnenshow der Mainzer Hofsänger, traditionelles Das war erlebte Fassenacht vom feinsten. 

Volker Conradi bedankte sich bei allen Akteuren vor und hinter der Bühne. Besonders bei Programmchef und Regisseur Andreas Gladden.

Die Prunksitzung, so die Zuschauer, war der absolute Höhepunkt der diesjährigen Finther Fastnachtssaison. Diese Meinung vertraten auch Ortsvorsteher und ehemaliger FCV Chef Herbert Schäfer.

Der Finther Carneval Verein hat wieder einmal bewiesen, was Fastnacht anbetrifft ist er unumwunden die Nummer eins im Stadtteil Mainz-Finthen. Das heutige präsentierte Programm war ein Erlebnis für Jung und Alt, denn mal Prost.
Für jeden war etwas dabei. Eine tolle Stimmung und eine angenehme Atmosphäre, dazu ein Spitzenprogramm zeichneten diese Veranstaltung aus. 

Unterstützt von den großen Sponsoren wie die VR-Bank Filiale der Volksbank Alzey- Worms , dem 111er Club, der Firma Seifert Haustechnik und vielen weiteren Sponsoren ist der Finther Carneval Verein auch für die weitere Zukunft bestens gerüstet.

Werner Lehr

111er Club